Sommer Fashion Week Berlin 2026
- Steven Preisner
- 6. Juli
- 2 Min. Lesezeit

Es war mal wieder Fashion Week Berlin – und was soll ich sagen? Jedes Mal aufs Neue zeigt sie, wie viel Bewegung, Kreativität und Veränderung in der Modebranche steckt. ✨

Gemeinsam mit meiner Partnerin in Crime, Curvymodel und Moderatorin Saskia Grimm, durfte ich wieder zahlreiche Shows und Events besuchen – und das diesmal First Row. Von Marina Hoermannseder über Neo.Fashion bis hin zu Rebekka Ruétz waren wir mittendrin statt nur dabei.
Ein besonderes Highlight war unsere Zusammenarbeit mit Bauerfeind.
Gemeinsam wollten wir ein klares Statement setzen: Kompression kann so viel mehr sein als der klassische hautfarbene "Omastrumpf".

Ob im trendigen Espresso, Marineblau, French Lavender oder Irish Green – wir haben gezeigt, dass Kompression heute modern, stylisch, bequem und ja, sogar sexy sein kann. Das Schönste daran? Niemand hat auf den ersten Blick erkannt, dass wir überhaupt Kompressionsstrümpfe tragen. Stattdessen wurden wir immer wieder auf unsere Outfits angesprochen und haben unzählige Komplimente für unseren Look bekommen.
Genau darum geht es doch: Medizinische Hilfsmittel sollten kein Grund sein, sich modisch einzuschränken. Sie dürfen Teil eines selbstbewussten Styles sein und sich nahtlos in ein Outfit integrieren. Das lieben wir!

Ob bei der Blogger-Veranstaltung Hej Mates, in der InStyle Lounge oder im VOGUE Café – überall kamen wir mit Menschen ins Gespräch. Über Mode. Über Sichtbarkeit. Über Vielfalt. Und genau diese Gespräche sind wichtig. Gerade auch mit dem lieben Designer Dawid Tomaszewski, der schon früh die Schönheit aller Körpertypen erkannt hat und weiß wie man gut gekleidet durch die Welt geht.
Denn eins wurde auch in dieser Fashion Week wieder deutlich: Mode ist für alle da.

Auch meine gute Freundin Caterina Pogorzelski Moderatorin & Speakerin für mentale Gesundheit haben wir auf der Show von Marina Hoermannseder getroffen und uns ausgetauscht. Gerade als Teil der Plus-Size-Community ist es wichtiger denn je, präsent zu sein. Sichtbar zu sein. Zu zeigen: Wir sind hier. Und wir bleiben hier. Wir wollen nicht nur Basics in Schwarz tragen. Wir wollen spannende Schnitte, außergewöhnliche Muster, starke Farben und Mode, die unsere Persönlichkeit unterstreicht – genauso selbstverständlich wie alle anderen auch.

Ein ganz besonderer Gänsehautmoment war für mich die Show von Marina Hoermannseder. Zwei Curvy Models liefen selbstbewusst über den Laufsteg und haben eindrucksvoll bewiesen, was eigentlich längst selbstverständlich sein sollte: Sexy, elegant und kraftvoll kennt keine Konfektionsgröße. Genau solche Bilder braucht die Modebranche – nicht als Ausnahme, sondern als Normalität.Für mich war diese Fashion Week deshalb mehr als nur schöne Looks und spannende Shows. Sie war ein Zeichen dafür, dass sich etwas bewegt. Dass Inklusion, Diversität und Körpervielfalt immer mehr Raum bekommen – und dass wir alle unseren Teil dazu beitragen können.
Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Fashion Week. Mit vielen inspirierenden Begegnungen, mutigen Designs und hoffentlich noch mehr echter Vielfalt auf und neben dem Laufsteg. 💚


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